Dein Hochzeitsfilmer

Auf dieser Seite erfahrt ihr ein wenig über mich, Konrad Licht. Nichts davon ist irgendwie im Ansatz wichtig oder so. Aber wenn ich irgendwann doch mal heiraten sollte und einen Hochzeitsfilmer buchen will, dann würde ich gerne etwas mehr wissen als was er für Leistungen anbietet und wo er überall schon gedreht hat.

Für diejenigen von Euch, denen es ähnlich geht, ist diese Seite. Aber bitte versprecht mir: wenn ihr es bis zum Ende der Seite geschafft habt und mich anschreibt, verratet auch ein bisschen von Euch. Denn es ist mir genauso wichtig Euch ein wenig kennenzulernen!
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1980 -1990

Die ersten zehn Jahre meines Lebens befasste ich mich intensiv mit der Arbeit vor der Kamera. Mal spielte ich in einer Indianer Doku mit und mal in einem Actionstreifen, der im tiefsten Mittelalter spielte.

Irgendwann in der Zeit nahm mich mein Vater auch mit in die Dunkelkammer. Wie ein Bild in den Chemikalien entstand, beeindruckte mich schon in frühen Kindheitsjahren.

1990 - 2000

Die Zeit auf dem Gymnasium war eine Schreckenszeit. Für meine Lehrer. Für meine Eltern. Und für Passanten auf der Straße.

Spätestens als meine Eltern eine analoge Videokamera kauften und ich das Gerät und das analoge Mischpult schnell wie im Schlaf handhaben konnte und ich mir auf eine Cap LTV (LICHT TV) stickte, schien die Laufbahn vorprogrammiert.

Was folgte waren heimliche Undercover Reportagen während des Unterrichts, Spaßinterviews mit Rentnern auf der Straße, Klassenfahrtfilme und das Experimentieren im Horrorfilm Genre (Friedhof der Kuscheltiere) und Science Fiction (Zurück in die Zukunft).

2000 - 2005

Nach der Schule wusste ich nichts mit mir anzufangen. Außer dass ich Indianer werden wollte und im brasilianischen Regenwald leben wollte. Wahrscheinlich wäre ich am Ende auch da gelandet, hätten meine Eltern die besagte Videokamera nicht gekauft.

Zum Glück (?) gab es damals zudem noch den Zivildienst, sodass ich ein Jahr lang im OP stand und demjenigen etwas gab, der derjenigen das dann gab, die demjenigen etwas gab, der dann etwas damit tat.

Während des Zivildienstes stand für mich fest, ein kleiner Teil in einem Produktionsablauf zu sein ist nix für mich. Und arbeiten, was mir keinen Spass macht, auch nicht.

Also ging ich studieren. Nach Marburg, weil ich nicht nach Mainz konnte, weil meine Noten zu schlecht waren, weil meine Eltern mir ja die Videokamera überlassen hatten.

Nachdem ich in Marburg angefangen hatte Medienwissenschaften und Völkerkunde zu studieren, konnte ich nach Mainz wechseln. Da hiessen die Fächer Filmwissenschaft und Ethnologie. Und während in Marburg der Schwerpunkt auf Nord und Süd-Amerika lag, war er bei den Mainzer Ethnologen auf Afrika ausgerichtet.

So kam es, dass ich mehrmals im Jahr auf Exkursionen nach Afrika ging. Im Rahmen von Entwicklungshilfe oder Forschungen. Ich suchte mir die Dozenten danach aus, wo ich statt einer Hausarbeit zu schreiben einen Film machen konnte.

Doch irgendwann musste auch ich einsehen, dass das Studium nicht ewig gehen kann. Und so machte ich 2005 meinen Magister - natürlich bei dem Professor, der erlaubte, dass ich statt einer Magisterarbeit einen Film machen konnte. Die Filmwissenschaftler haben das nicht erlaubt. Aber ein netter Ethnologe schon. So war meine Abschlußarbeit ein Film über das Verhalten bei den Kindern in Dassanetch. Das muss keiner wissen, wo das ist. Aber es ist in Äthiopien.

2005 - heute

Kurz bevor der Abschluss an der Uni Mainz in der Tasche war, kam meine Schwester auf die Idee zu heiraten. Und darüber hinaus auch noch mich zu fragen, ob ich einen Hochzeitsfilm machen will als Geschenk.

Damals wusste ich nicht, dass es sowas gibt. Also filmte ich wie wild darauf los. Interviewte meine Schwester, meine Eltern und die Gäste. Und als ich das ganze Material anfing zu schneiden und einfach nicht fertig wurde, war mir klar, obwohl ich sehr viel Spass dabei hatte, dass ich so etwas Aufwendiges nie wieder mache. Es sei denn - ich mache es zu meinem Job.

Und am selben Tag ging LICHT FILM online. Mit dem Film von meiner Schwester und meinen Afrika Filmen. Damals gab es hierzulande noch nicht wirklich gute Hochzeitsfilmer. Das steckte noch alles in der Kinderschuhen. Aber innerhalb von 2-3 Jahren hat es sich etabliert.

Und 2015 wird LICHT FILM tatsächlich 10 Jahre alt. Zeit, das zu feiern! Feierst du mit?
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